Die Hüttelbauer in Kolbermoor, Teil 2

Gedichtet und fotografiert von Manfred zur Fertigstellung des Schindeldachs.
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Zum Teil 1

- 1 -
Die Hütte war fertig und auch dicht,
doch drinnen leben ging noch nicht.
Couch und Betten, Tisch und Stühle,
Gasherd, Arbeitsplatt' und Spüle,
alles wird hineingebracht,
dass das Wohnen Freude macht.

- 2 -
Benötigt wird nun ohne jede Frage
der Einbau einer Sonnenstromanlage.
Die betreibt dann Pumpen und die Lichter
mit Solarmoduln, Batterie und Wechselrichter.
Alles klappt ganz wunderbar.
Hurra! So sind wir nun SOLAR.

- 3 -
Leider kommt ein Hagelschlag,
den unser Dach so gar nicht mag.
Die Pappe ist, man unschwer rät,
mit vielen Löchern übersät.
So wird dann bald ein Plan erdacht:
Ein Schindeldach das besser macht.

- 4 -
Beim Schindelzentrum in Oberstaufen,
gab's Zederschindeln einzukaufen.
Eine Palette kam mit Spedition.
Sie wog mehr als 'ne halbe Tonn'.
Dazu beschafft der Hans noch Latten,
da wir keine im Vorrat hatten.

- 5 -
Hans und Manfred schrauben erst
die Latten auf dem Dache fest.
Dann kommt die Traufe (das war schwer)
und dann die Schindelreihen hinterher.
Uns helfen Christel, Thomas und der Fritz.
Peter und Uschi kamen als Kibitz.

- 6 -
4000 Nägel werden verbraucht.
Viele Schrauben, Latten und Schindeln auch.
Das Wetter hält, das Dach ist gedeckt,
den First noch dran, dass nichts mehr leckt.
Da kommt der erste Regenguss,
die Restarbeit war kein Genuss.

- 7 -
Mancher Abend und auch die Morgen
sind kühl, das macht uns etwas Sorgen.
Ein schöner Ofen und Kamin
verströmen Wärme innen drin.
Trockener und wärmer ist es als je zuvor
in unsrer verbesserten Hütte in Kolbermoor.
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